Ist Impfpflicht eine staatlich verordnete Körperverletzung?

FrankGesundheit-BlogLeave a Comment

Ein Schreiben meines Kollegen Dr. Ernst Trebin – Homöopath mit 34 Jahren Praxis-Erfahrung – an seine SPD:
„Und noch ein Scheiben aus meiner Feder, das ich manchen Politikern auch aus meiner eigenen Partei, der SPD, vorgelegt habe, mit dem ich die freie Impfentscheidung verteidigen möchte.
Gruß von ET“

Gesendet: Dienstag, 16. April 2019 um 11:22 Uhr
Von: „Ernst Trebin“ <e.trebin@web.de>

Betreff: Impfpflicht gegen Masern
„Liebe Genossin Ruth Waldmann,
der Süddeutschen Zeitung von heute habe ich Dein Befürworten einer Impfpflicht gegen Masern entnommen. Meine Position ist hingegen eine klare Ablehnung jeglicher staatlicher oder gesellschaftlilcher Bevormundung auf diesem Gebiet. In folgendem Schreiben, das ich inhaltsgleich sowohl Karl Lauterbach als auch Katharina Schulze von den Grünen vorgelegt habe, begründe ich meine Haltung. Auch Dich würde ich um Kenntnisnahme bitten:“

Irrationale Hörigkeit auf Seiten der Mediziner und skrupelloses Gewinnstreben der pharmazeutischen Industrie
„Ich stehe in kritischer Distanz zu vielen gesundheitspolitischen Visionen der SPD unter der Federführung von Karl Lauterbach (mit Ausnahme seiner Gedanken über die Krebstherapien). Besonders in seinem Ruf nach einer direkten oder indirekten Impfpflicht gegen Masern und vielleicht auch gegen andere Krankheiten sehe ich ein großes Ärgernis. Gerade bezüglich der Masern-Impfung unterliegt unser medizinisches Denken einem krassen logischen Fehler, den ich von einer akademisch gebildeten Kulturschicht nicht erwarten würde. Irrationale Hörigkeit auf Seiten der Mediziner und skrupelloses Gewinnstreben der pharmazeutischen Industrie wirken hier wohl zusammen:“

Kinderkrankheiten ohne jegliche Komplikationen
„Ich bin als Allgemeinarzt in eigener Praxis niedergelassen seit 34 Jahren. Nicht nur ich selbst und meine eigenen Kinder haben noch Masern, Mumps, Windpocken etc. durchstanden (den Begriff „Kinderkrankheiten“ hört man heute nicht mehr gerne), sondern auch unter meinen Patienten waren diese Infektionen, eben im Kindesalter, bis vor knapp 20 Jahren noch Standard – ohne jegliche Komplikationen.“

Kinderkrankheiten schaffen eine robuste Immunisation, allgemeine Reifung der Abwehr, aber auch der Gesamtpersönlichkeit
„In der Vorschulzeit meist aufgetreten, verliefen diese Infekte in aller Regel unspektakulär, wenngleich die Masern schon ein paar unangenehme Tage mit Fieber und Lichtscheu beanspruchten. Der Effekt war aber eine robuste Immunisation (von anderen positiven Resultaten wie einer allgemeinen Reifung der Abwehr, aber auch der Gesamtpersönlichkeit, möchte man aber heute gar nichts mehr wissen. Und über eine Verschiebung der Krankheitsmanifestationen von derartigen akuten Krisen hin zu heute mehr auftretenden chronischen Leiden wie den nun sehr häufig gesehenen Allergien oder zum jugendlichen Diabetes kann man spekulieren). Spätere Kontakte mit erkrankten Geschwistern oder Kameraden frischten die Immunität immer wieder auf, so dass man auch im Erwachsenenalter kein Wiederausbrechen zu befürchten hatte. Und darüber hinaus vermittelten die Mütter dann ihren eigenen Kindern einen soliden sogenannten Nestschutz, der auch die Säuglinge (unter 1 Jahr alt) vor einer Infektion schützte, den aber die reine Impfprävention heute nicht mehr gewährleistet.“

Dämonisierung der Krankheiten?
„Nun aber werden diese Krankheiten dämonisiert und unter allen Umständen mit Impfungen und hysterischen Quarantäne-Aktionen unterbunden. Gewiss gibt es auch Todesfälle, man spricht von einer Rate von 1:1000. Der letzte Fall dieser Art war wohl vor 1 bis 2 Jahren in Berlin; dabei handelte es sich offenbar um ein schon schwer vorbelastetes Kind. Eine Epidemie mit über 1000 betroffenen Kindern vor einigen Jahren in Oberfranken brachte niemanden zu Schaden, wenngleich unerfahrene Ärzte für ein paar Krankenhauseinweisungen sorgten. In Ländern der dritten Welt kommen Todesfälle durch Masern allerdings weit häufiger vor; Grund hierfür ist aber offensichtlich eine schwere Mangel- oder Fehlernährung, weshalb diese Kinder vermutlich, wenn nicht durch die Masern, dann über die nächste Darminfektion ums Leben kommen würden.“

Eifrige Pharma-Lobby und Schauermärchen
„Wie ist die Lage heute und in der Zukunft? Eine eifrige Lobby setzt Ärzte wie Eltern massiv unter Druck, eine freie Entscheidung ist kaum mehr möglich. Politiker wie Journalisten werden gefüttert mit Schauermärchen, geben diese natürlich weiter ohne selbst zu recherchieren oder sich eigene Gedanken zu machen.

Hausgemachtes Szenarium
Eine zunächst eingeführte Einzelimpfung reicht, wie man jetzt weiß, nicht mehr aus. Aber es wird nicht bei einer zweiten Impfung bleiben, ein Leben lang wird man immer wieder auffrischen müssen und Großeltern werden sich ihren Enkeln nicht mehr nähern dürfen, wenn sie nicht eine zeitnahe Impfung aufzuweisen haben. Vor allem sind dann die unter 1 Jahr alten Säuglinge mit einer höheren Wahrscheinlichkeit gefährdet, an einer subakuten sklerosierenden Panencephalitis (SSPE) zu erkranken – ein absolut hausgemachtes Szenarium, das man aber zu Unrecht den Impfverweigerern in die Schuhe schiebt (warum das nur Impfskeptiker so sehen, obwohl die logische Brücke nicht zu verkennen ist, kann man nicht verstehen – siehe oben!)“

Kinder sollten eine Chance haben, in jungen Jahren diese Krankheiten durchzustehen
„Wir impfkritischen Ärzte halten es so: eine Immunsierung gegen Diphtherie-Tetanus-Polio erscheint uns sinnvoll, später auch gegen Röteln bei Mädchen vor der Pubertät. Die Kinder sollten eine Chance haben, in jungen Jahren diese Krankheiten durchzustehen. Da sie heute aber kaum mehr die Kontaktmöglichkeiten dazu haben, kann es vorkommen, dass sie als junge Erwachsene erkranken, was dann wesentlich unangenehmer und komplikationsreicher verläuft. Darum impfen wir bereitwillig etwa mit 15 Jahren schließlich doch noch gegen M-M-R. (Bei der heutigen Stimmungslage bewege ich mich fast schon in der Gefahr, mit diesen Äußerungen meine Approbation zu verlieren!)“

Freie Impfentscheidung
„Wir würden uns Toleranz wünschen für eine freie Impfentscheidung, aber in Zeiten des Eradikationsbestrebens ist dafür kein Platz. Dass es gute Gründe gäbe, die gegen Impfungen aller Art sprechen, will ich hier gar nicht ausbreiten, aber ich könnte mich noch sehr viel mehr äußern über katastrophale Impfschäden, die mir in meiner Arbeit begegnet sind (wenn es Dich interessiert, so biete ich dazu in der Anlage einen Bericht an, den ich für die Allgemeine Homöopathische Zeitung verfasst habe). Die intellektuelle Schicht, der man vorhält, einer Impfverantwortung nicht nachzukommen, hat ihre Gründe!“

Impfpflicht – eine staatlich verordnete Körperverletzung?
„Bilanz: Keine Probleme mit dem natürlichen Ablauf von Kinderkrankheiten, wohl aber schwerste Behinderungen überwiegend autistischer Art nach Impfungen – wie soll man da noch die allgemeine Impfpropaganda unterstützen? Und eine Partei, die in ihren Grundsätzen die Freiheit nennt, sollte sich nicht für totalitäre Maßnahmen hergeben, denn eine Impfpflicht ist für mich eine staatlich verordnete Körperverletzung!

Mit Dank für Deine Aufmerksamkeit“

Dr. med. Ernst Trebin
Allgemeinarzt – Homöopathie
Gesundheitspolitischer Sprecher der SPD Bamberg
Küchelstraße 1A, D-96047 Bamberg
Tel. 0951-203385, Fax 0951-203424
e.trebin@web.dewww.ernst-trebin.de

Impfschäden, Autoren-PDF.pdf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.