Homöopathie und Medizin

„Es gibt keine von der Seele getrennte Gesundheit des Körpers. Was die Seele erlebt, macht der Körper sichtbar.“ (Sokrates)
Aus diesem Grunde ist mir der Blickwinkel der naturwissenschaftlich definierten Medizin für meine Arbeit und zum Wohle des Patienten eine wertvolle Ergänzung und Absicherung.

  • HOMÖOPATHIE

    Die homöopathische Arzneigabe ist – wie auch die Krankheit – als eine Art Lebensimpuls zu verstehen, wodurch eine Art „Lernprozess“  auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene angeregt wird. Dafür braucht man eine sorgfältige Anamnese und ein gründliches Verständnis für alle Faktoren, die für die Gesundheit des Patienten maßgeblich sind: Herkunft, Genetik, Biographie, das Wesen, die Konstitution, die Lebensumstände und die Krankheitsdisposition.

    In der Folgezeit geht es darum, den Lernprozess beidseitig 
    nachhaltig zu vertiefen. So lernt der Patient immer achtsamer auf die Lebensimpulse aus der Homöopathie und aus seinem Alltag kompetent zu reagieren und dem tieferen Sinn seiner Erkrankung entsprechend, in seinem Leben neue und gesundheits-fördernde Wege zu gehen.
    Wenn die Krankheit als persönlicher Lebensimpuls ihren Zweck erfüllt hat, kann sie verschwinden.
    Darüber hinaus erlebt sich der Patient als freier, unbeschwerter und sicherer in seinem Leben stehend. Er kann sich jetzt neue Lebensräume und mehr EigenArt erschließen und leben.

  • SCHULMEDIZIN

    Die konventionelle Medizin leistet mir in meiner Arbeit oft wertvolle Dienste bei der klinischen Absicherung meiner Diagnose. Ebenso in bedrohlichen Akutfällen oder um einfach etwas Zeit zu gewinnen. Hier möchte ich gerne einen sehr geschätzten Kollegen zitieren – Dr. Ernst Trebin in Bamberg – da ich es nicht besser formulieren könnte:
    „Schon als Assistenzarzt auf dem Weg meiner Ausbildung durch die Kliniken wurde mir bewusst, dass die Schulmedizin wohl hochwirksame Leistungen entwickelt hat, dass sie sich vornehmlich zu akuter Krisenintervention eignet, dass sie uns aber oft im Stich lässt in der Behandlung chronischer Leiden, zu deren wirklicher Heilung sie nicht fähig ist, sondern deren Linderung sie vielmehr erkauft um den Preis der Schwächung von Lebenskraft und Vitalität. Die vielen Antibiotikas, das Cortison, die Analgetika und Immunsuppressiva, welche die gegenwärtige Medizin beherrschen -gewiss nicht selten wirklich lebensrettend-, wirken nicht zuletzt dadurch, so meine zeitige Erkenntnis, dass sie eine überschießende Reaktion des Organismus ausbremsen, ihn also gewissermaßen entwaffnen.“

  • PROGNOSE

    Krankheitsrisiken lassen sich meist gut anhand von langjährigen systemischen emotionalen Belastungen in der Biographie und der Familien-Anamnese frühzeitig erkennen. Und zwar meist sehr viel früher, bevor eine Störung sich im Körper als Krankheit manifestiert und von der schulmedizinischen Diagnostik erfasst werden kann.
    Das kann für Sie von großem Vorteil sein.
    Einer krankmachenden Dynamik auf der seelischen, psychischen oder mentalen Ebene kann so rechtzeitig entgegen gesteuert werden.

    Zum Beispiel kann ein Mensch der sich unter Vernachlässigung seiner selbst aufopferungsvoll um andere Menschen kümmert lernen, auch mal „nein“ zu sagen, Geben und Nehmen zu balancieren und auch sich selbst ausreichend Gutes zu tun bzw. seine EigenART zu leben.
    So kann u.U. eine in der Biographie erkennbar angelegte Krankheits-Disposition zu Burn-out, Depression oder einer schwerwiegenden Krankheit abgewendet werden.