ASTHMA

Ganz allgemein erlebe ich Asthma-Patienten als Menschen in einer extremen "Aushalten"-Position, ohne das selbst wahrzunehmen und zu fühlen. Das Leben dieses Menschen kann nicht zwischen Geben und Nehmen fließen, es ist wie angehalten, ausgehalten.

  • WARUM?

    Den Grund und die Art des Aushaltens finden wir wie immer in der Biographie. Meistens nicht nur einmal, sondern mehrfach. Wie ein roter Faden zieht sich dieses Thema mit sich wiederholenden Ereignissen durch das Leben dieser Menschen. Der Lebensimpuls ist dafür da, dass er merkt, dass etwas nicht OK ist in seinem Leben und die Diagnose Asthma gibt diesem Menschen schon eine Art Vorsortierung an die Hand über die Frage: was genau und warum? Dieser Lebensimpuls fordert und ermutigt ihn, das Joch des Aushaltens selbstbestimmt abzuschütteln.

  • HOMÖOPATHIE

    Die Homöopathie verfügt über eine ganze Reihe hochwirksamer Medikamente zur Heilung von Asthma. Im Zuge der durch die Homöopathie induzierten Besserung auf der körperlichen Ebene wird der Patient immer wieder vor die Frage nach praktischen Konsequenzen gegenüber seinen Mitmenschen gestellt. Dieser Konflikt zwischen Opferrolle und „Rebellion“ kann sich eine Zeit hinziehen.
    Ich begleite diese Menschen mit meiner Erfahrung für solche Prozesse. Wenn der Patient eine für ihn „wahre“ Konsequenz gezogen und umgesetzt hat, wird das Asthma überflüssig. Der Lebensimpuls ist am Ziel.

  • EIGENART

    In einem langen und im Kern lebensbedrohlichen Prozess des Aushaltens bleiben die eigenen Bedürfnisse und der eigene Lebensausdruck auf der Strecke.
    Eine Heilung ist nur möglich über den Weg seine EigenART zu suchen, zu finden und auszuprobieren. Und sich so Schritt für Schritt den Raum zu nehmen, den er zum Atmen braucht. Und diesen Raum aktiv und selbstbewusst zu leben.